... weisses Haar, siebzig +9 Jahr ... ... und immer noch kein bisschen weise

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Seit Juli 2002 wohne ich in der Gemeinde Paradiso. Und es ist wirklich ein Paradies hier. Nur wenige Meter zum See und zu Fuss eine halbe Stunde an der Seepromenade entlang, vorbei an den vielen bunten Blumenrabatten, ins Zentrum von Lugano.

Nur wenige Meter zum Einkaufen - Denner, Migros - und zur Bushaltestelle.

Paradiso ist voller Hotels und Restaurants. Zur Zeit sieht es so aus, als ständen grosse Änderungen bevor: Investitionen in Immobilien. Dafür werden alte Häuser aufgekauft, abgerissen und durch Neubauten ersetzt. So wird sich der heute noch in Resten erhaltene Charakter der Gemeinde Paradiso bald sehr zu einer von modernen Allerweltsarchtektur geprägten Siedlung voller Hotels, die nie voll gebucht sind und Kondominios, die nur sehr temporär bewohnt sind, verändern. Geld, viel Geld, sucht eine Anlage und so wird aus einer Gemeinde so peu-a-peu eine Bank. Häuser sind nicht mehr da um bewohnt zu werden von Menschen die hier leben und arbeiten, sondern werden zu Geldanlagen von Leute die so viel Geld haben, dass sie es nicht verbrauchen können. Oder noch schlimmer, die so gierig sind es zu vermehren, dass sie es auf Kosten der Lebensqualität von anderen verspekulieren. Die Kodeworte hierzu: Markt und Globalisierung.


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